Aktuelles

Aktuelles aus meinem Arbeitsalltag
Hier finden Sie eine Auswahl meiner Arbeiten als Foto- und Videojournalist sowie Newsreporter. Mein Arbeitsradius erstreckt sich weit über Thüringen und Deutschland hinaus. Ein Teil meiner Bilder widmet sich Reisen in verschiedene Länder, bei denen ich unterschiedlichste Einrichtungen und Landschaften besuche.



von Johannes Krey 30. März 2025
Am heutigen Sonntag fand die 15. Auflage des Radrennens rund um das Schwanseebad in Weimar statt. Der Start- und Zielbereich der Radfahrer war vor dem Vereinshaus der DLRG Weimar. Ausgerichtet wurde das Sportevent vom Weimarer Radsportverein „Die Löwen“. In mehreren Nachwuchsklassen bis U19 führte der Rundkurs mit einer Streckenlänge von einem Kilometer um das Schwanseebad. Für das Rennen hatten sich mehr als 160 junge Sportlerinnen und Sportler von verschiedenen Vereinen angemeldet.
von Johannes Krey 25. März 2025
Spezialisten des Thüringer Landeskriminalamtes und Beamte der Polizeiinspektion Weimar haben heute Morgen gegen 10 Uhr hochexplosive Pikrinsäure aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses im Weimarer Rosenweg geborgen. Diese wurde am Montag in einem Keller gefunden ( wir Berichteten ) Ein Chemiker des Landeskriminalamtes betrat das Gebäude mit einer speziellen Tasche aus Kevlar (ähnlich dem Aufbau einer kugelsicheren Weste) und barg das kleine Glasgefäß mit der Säure. Da sich dieses in einem guten Zustand befand, wurde für den Abtransport die spezielle Tasche verwendet. Im Landeskriminalamt wird die Säure nun von Experten vernichtet. Der Experte des Landeskriminalamtes betonte nochmals, dass von Pikrinsäure eine hochexplosive Gefahr ausgeht. Eine erneute Evakuierung angrenzender Gebäude war aufgrund der geringen Menge nicht erforderlich.
von Johannes Krey 24. März 2025
Die Berufsfeuerwehr Weimar wurde am heutigen Nachmittag in den Rosenweg in Weimar alarmiert. Eine Frau hatte beim Aufräumen ihres Kellers einen Behälter mit Pikrinsäure gefunden. Da diese unter anderem hochexplosiv ist, verständigte sie die Feuerwehr. Die Feuerwehr und die Polizei richteten zunächst eine Sperrzone ein und evakuierten zehn Wohnhäuser mit insgesamt 25 Personen. Anschließend wurde der Behälter durch einen Trupp der Feuerwehr, welcher mit einem leichten Chemikalienschutzanzug ausgestattet war, kontrolliert. Da der Behälter mit der gefährlichen Säure bereits mehrere Jahre in dem Keller stand, wurde nach Rücksprache mit dem Thüringer Landeskriminalamt entschieden, dass dieses die Säure am nächsten Tag mit Spezialtechnik bergen wird. Die Einsatzkräfte des LKA haben dafür unter anderem einen speziellen Anhänger zum Transport von explosiven Gefahrstoffen. Die evakuierten Personen konnten nach rund 90 Minuten ihre Wohnhäuser wieder betreten. Während der Absicherung stand ein Rettungswagen bereit. Neben der Berufsfeuerwehr Weimar war die Freiwillige Feuerwehr Weimar-Ehringsdorf im Einsatz. Nach Informationen der Polizei stammte die Pikrinsäure von einem ehemaligen Apotheker. Dieser hatte das Set in seinem Keller gelagert.
von Johannes Krey 7. März 2025
Heute Mittag sollte auf der A4 bei Stadtroda ein schwarzer Mercedes-Benz von der Autobahnpolizei kontrolliert werden. Das Fahrzeug mit zwei männlichen Insassen widersetzte sich der Aufforderung und beschleunigte seine Fahrt auf der Autobahn. Die eingesetzten Polizeibeamten forderten Verstärkung an und nahmen die Verfolgung auf. Dabei erreichte das Auto Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Die Flucht führte weiter auf der A4 bis nach Hessen, wo das Fahrzeug wendete und zurückfuhr. Inzwischen waren mehr als 15 Einsatzfahrzeuge direkt hinter dem Wagen. In der Luft unterstützten bis zu zwei Polizeihubschrauber die Verfolgung. Zudem wurden an allen Autobahnabfahrten Streifenwagen positioniert. Letztendlich konnte das Fahrzeug auf der A4 an der Autobahnabfahrt Bucha gestoppt werden. Beide Insassen wurden verhaftet, das Fahrzeug von der Polizei durchsucht. Warum sich die beiden Männer der Kontrolle widersetzten, ist unklar. Die Verfolgungsfahrt erstreckte sich über mehr als 250 Kilometer. Während ihrer Flucht rammten die Männer wiederholt Einsatzfahrzeuge der Polizei. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Nun wird unter anderem geprüft, ob die beiden unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln standen. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.
von Johannes Krey 27. Februar 2025
Die Stadttaubenhilfe Weimar e.V. erhielt am Montag einen Spendencheck in Höhe von 10.000 Euro. Die Summe stammt aus einem Spendenwettbewerb der TARGOBANK für Herzensprojekte, an dem Mitarbeitende teilnehmen konnten. Übergeben wurde die Spende von Zoe Mill von der TARGOBANK, die die Stadttaubenhilfe Weimar e.V. auswählte, da sie selbst im Stadttaubenmanagement aktiv ist. Zur Spendenübergabe waren Melissa Böhme und Paloma Hesse von der Stadttaubenhilfe Weimar vor Ort. Mit dem gespendeten Geld soll unter anderem das Dach der Handicap-Voliere erneuert werden. Zusätzlich ist der Bau einer Voliere für Wildtauben geplant, die neben einer weiteren Handicap-Voliere auf einer Freifläche entstehen soll. Die Kosten für die neue Handicap-Voliere werden von der Stadt Weimar übernommen. Mit den verbleibenden Spendengeldern sollen laufende Kosten gedeckt werden, darunter insbesondere Tierarztkosten des Vereins. Allein im Januar beliefen sich diese auf rund 1.200 Euro.
von Johannes Krey 21. Februar 2025
Gegen 13:25 Uhr ereignete sich zwischen Hottelstedt und Ballstedt im Weimarer Land ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Volkswagen-Pkw war aus Hottelstedt kommend in Richtung Ballstedt unterwegs. In einer langgezogenen Rechtskurve kam er von der Fahrbahn ab, geriet in einen Straßengraben, drehte sich mehrfach mit seinem Fahrzeug und kam schließlich zum Stillstand. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr verständigten die Rettungskräfte und betreuten den verunfallten Fahrer bis zu deren Eintreffen. Die alarmierten Feuerwehren aus Buttelstedt, Berlstedt, Hottelstedt und Ballstedt sicherten die Unfallstelle ab und unterstützten den Rettungsdienst bei der Versorgung des Fahrers. Aufgrund der unklaren Lage des Unfalls alarmierte die Leitstelle vorsorglich einen Rettungshubschrauber. Der Fahrer wurde schließlich mit einem Rettungswagen in das Klinikum Weimar gebracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Straße zeitweise voll gesperrt werden. Am Pkw entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden, sodass er durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden musste. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Warum der Pkw von der Fahrbahn abkam, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
von Johannes Krey 18. Februar 2025
Nach jahrelangem Rechtsstreit hat die Stadt Weimar das historische Haus der Frau von Stein in Weimars klassischem Zentrum von der bisherigen Eigentümerin übernommen. Grundlage für diese Inbesitznahme ist ein zweites Versäumnisurteil des Landgerichts Erfurt vom Juni 2024, das die Herausgabe des Gebäudes an die Stadt anordnete. Die Vollstreckung des Urteils erfolgte nun durch einen Gerichtsvollzieher, der das Gebäude öffnen ließ und die Stadt offiziell in den Besitz einwies. Die grundbuchrechtliche Eigentumsübertragung ist in Vorbereitung. Oberbürgermeister Peter Kleine bezeichnete den Verkauf des Hauses im Jahr 2008 als Fehler: "Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, diesen Fehler zu korrigieren. Die Wiedererlangung des Hauses ist ein bedeutender Moment für das klassische Weimar. Jetzt kann das Haus der Frau von Stein wieder einer gesicherten Zukunft entgegensehen." Er kündigte an, das Gebäude rasch wieder für die Weimarer Bevölkerung und Besucher zugänglich zu machen. Eine erste Begehung durch die Stadtverwaltung zeigte, dass zwar einige Sanierungsmaßnahmen begonnen wurden, jedoch keine wesentlichen Fortschritte zu verzeichnen sind. Seit der letzten Begehung im August 2022 gab es augenscheinlich keine weiteren Bauaktivitäten. Zur Sicherung des aktuellen Bauzustands hat die Stadt ein Baugutachten in Auftrag gegeben. Das zweite Versäumnisurteil, auf dem die Inbesitznahme beruht, ist noch nicht rechtskräftig. Die bisherige Eigentümerin kann in der Rechtsmittelinstanz jedoch lediglich nachweisen, dass sie am letzten Verhandlungstermin im Januar 2024 unverschuldet nicht anwesend war. Eine inhaltliche Überprüfung des Urteils ist nicht möglich. "Das Haus der Frau von Stein soll dauerhaft im Besitz der Stadt bleiben und nicht erneut verkauft werden", betonte Oberbürgermeister Kleine. "Ich werde einen zuverlässigen und finanzstarken Partner suchen, der die Sanierung zügig vorantreibt und das Haus für die Öffentlichkeit nutzbar macht." Das Gebäude wurde 2008 von der Stadt an eine private Eigentümerin verkauft, mit der Absicht, dort ein Museum mit Werken von Salvador Dalí, eine Künstlerpension und ein Café einzurichten. Diese Pläne blieben jedoch unrealisiert. Trotz mehrfacher Fristverlängerungen und Nachverhandlungen kam es zu keiner Fertigstellung. Auch ein gerichtliches Mediationsverfahren führte zu keiner Einigung. Das Haus der Frau von Stein ist ein bedeutendes Kulturerbe der Weimarer Klassik. Es wurde ab 1770 erbaut und diente als Wohnsitz von Ernst Josias Freiherr von Stein und seiner Ehefrau Charlotte, einer engen Vertrauten Goethes. Nach der deutschen Wiedervereinigung war dort zeitweise das Goethe-Institut ansässig.
von Johannes Krey 9. Februar 2025
Kurz nach 23 Uhr kam es in Weimar-Ehringsdorf zu einem Dachstuhlbrand in einem Mehrfamilienhaus. Als die alarmierten Feuerwehren der Stadt Weimar an der Einsatzstelle eintrafen, stand der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung in Flammen. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz begannen umgehend mit der Brandbekämpfung und der Suche nach vermissten Personen. Zum Einsatz kamen dabei auch zwei Drehleitern. Das direkt an das Brandhaus angrenzende Wohngebäude wurde von der Feuerwehr gekühlt. Hier konnten sich alle Bewohner eigenständig in Sicherheit bringen. Sie wurden zur weiteren Betreuung im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Ehringsdorf untergebracht. Trotz der schnellen und intensiven Löschmaßnahmen brannte der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses vollständig aus. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Dachhaut mithilfe von Einreißhaken geöffnet, um weitere Brandnester löschen zu können. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht an. Aufgrund der zunehmenden Kälte musste die Feuerwehr die Einsatzstelle mit Salz abstreuen, da das Löschwasser auf der Straße gefror und eine Eisschicht bildete. Während der Löschmaßnahmen wurde eine leblose Person im Brandgebäude gefunden. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Eine weitere Person aus dem Brandhaus wurde mit Verletzungen in das Klinikum Weimar gebracht. Zur Absicherung standen ein Rettungswagen und ein Notarzt bereit. Aufgrund der unklaren Anzahl an Verletzten wurde zusätzlich ein Rettungshubschrauber alarmiert. Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache sowie zur Identität der verstorbenen Person aufgenommen. Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt.
von Johannes Krey 8. Februar 2025
Am späten Nachmittag, gegen 16:29 Uhr, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Buttstädt und Kölleda zur Erkundung eines Brandes am Gänsebach in Buttstädt alarmiert. Vor Ort war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Daraufhin wurden weitere Feuerwehren der Landgemeinde nachalarmiert. Im Bereich eines Wohnhauses kam es zu einem Brand, der sich auf den Dachstuhl ausbreitete. Das Feuer griff auf ein angrenzendes Wohnhaus und dessen Dachstuhl über. Ein drittes Gebäude konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Für die Löschmaßnahmen kamen zeitweise drei Drehleitern aus Berlstedt im Weimarer Land, Sömmerda und Kölleda zum Einsatz. Im Gebäude bekämpften mehrere Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz die Flammen. Trotz der schnellen und umfangreichen Löschmaßnahmen gestaltete sich die Brandbekämpfung schwierig. Die Gebäude waren schwer zugänglich für die Drehleitern und recht verwinkelt. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die späten Abendstunden hin. Die Einsatzstelle wurde unter anderem mit einer Drohne, ausgestattet mit einer Wärmebildkamera, überwacht. In der Spitze waren mehr als 80 Einsatzkräfte vor Ort. Ein Betreuungszug wurde alarmiert, der die Einsatzkräfte mit warmen Getränken und Essen versorgte. Die betroffenen Bewohner der Gebäude blieben unverletzt und wurden vorübergehend in Buttstädt untergebracht. Die Polizei und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zwei der drei Gebäude erlitten massive Schäden und sind derzeit unbewohnbar. Die genaue Schadenshöhe ist bisher nicht bekannt. Für die Feuerwehren der Landgemeinde war dies der dritte Großbrand in den vergangenen Monaten. Zuletzt kam es zum Brand in einem Einfamilienhaus ( wir berichteten )
von Johannes Krey 11. Januar 2025
Am Samstagnachmittag, dem 11. Januar 2025, entdeckten Spaziergänger in Jena gegen 14 Uhr einen leblosen Körper, der in der Saale trieb. Der Fundort wurde umgehend von Polizeikräften des Inspektionsdienstes Jena abgesperrt. Kurz darauf traf die Feuerwehr ein. Gemeinsam mit Beamten der Kriminalpolizei barg sie die Person aus dem Gewässer. Die zweifelsfreie Identifizierung ergab, dass es sich um einen seit dem 6. Dezember 2024 vermissten 63-jährigen Deutschen aus Jena handelt. Dieser war nach einer Feier nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieb der Mann zunächst unauffindbar. Dabei kam unter anderem auch die Tauchergruppe der Thüringer Polizei zum Einsatz ( wir berichteten ). Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Jena zu den Hintergründen seines Verschwindens dauern an. Foto: Ben Baumgarten/JENPICTURES
von Johannes Krey 10. Januar 2025
Heute Vormittag musste die Polizeiinspektion Weimar aufgrund einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in der Humboldtstraße in Weimar ausrücken. Der Bewohner der betroffenen Wohnung öffnete diese nicht. Daraufhin wurde die Feuerwehr Weimar zur Türöffnung angefordert. Diese öffnete die Wohnungstür mit Hilfe technischer Geräte. Der Bewohner zog sich daraufhin in sein Wohnzimmer zurück und verbarrikadierte sich dort. Da der Mann bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war und eine Fremd- sowie Eigengefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden ein Rettungswagen und ein Notarzt hinzugezogen. Aufgrund der unklaren Situation in der Wohnung und der Information, dass sich ein größerer Hund in der Wohnung befand, wurden Unterstützungskräfte der Polizei angefordert. Hinter dem Gebäude stellte die Feuerwehr einen Sprungretter bereit. Die Unterstützungskräfte rückten mit schwerem Körperschutz an und betraten das Mehrfamilienhaus. Zunächst konnte der Hund aus der Wohnung gebracht werden. Anschließend ließ sich der Mann durch die Polizei widerstandslos aus der Wohnung führen. Unter Polizeibegleitung wurde er mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in ein Klinikum gebracht. Die Polizeiinspektion Weimar hat die weiteren Ermittlungen zum Sachverhalt aufgenommen. Gegen 15 Uhr war der Einsatz beendet.
von Johannes Krey 1. Januar 2025
Erneute Eskalation in der Silvesternacht in Weimar. Wie bereits im vergangenen Jahr kam es auch dieses Jahr zum Jahreswechsel zu einer größeren Menschenansammlung auf dem Goetheplatz. Bereits vor Mitternacht musste die Feuerwehr anrücken, um mehrere Kleinbrände zu löschen. Dabei wurden die Einsatzkräfte wiederholt mit Feuerwerkskörpern beschossen. Trauriger Höhepunkt der Eskalation: Kurz nach Mitternacht befanden sich Beamte der Polizeiinspektion Weimar auf dem Goetheplatz, um die Lage abzusichern. Dabei wurde ein Streifenwagen vom Typ Mercedes-Benz Vito gezielt von Unbekannten mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Infolge des Angriffs geriet das Fahrzeug im Bereich der Fahrzeugfront in Brand. Polizisten löschten die Flammen mit Feuerlöschern, während die Restlöscharbeiten sowie die Nachkontrolle durch die Feuerwehr Weimar übernommen wurden. Kaum war das Fahrzeug gelöscht, wurden Polizisten und Feuerwehrleute erneut aus der Menge heraus grundlos mit Feuerwerkskörpern beworfen und beschossen. Die Polizei reagierte konsequent und nahm die Angreifer zur Rede. Unterstützung erhielt sie dabei von Kräften der Thüringer Bereitschaftspolizei, die zur Verstärkung nach Weimar entsandt wurden. Wie im Vorjahr richtete sich die Aggression der feiernden Menschenmenge wieder gezielt gegen die Einsatzkräfte. Rücksicht auf die Gesundheit der Helfer? Fehlanzeige. Polizisten, die Maßnahmen durchführten, wurden gefilmt, und es wurden erneut Feuerwerkskörper in unmittelbarer Nähe gezündet. Belehrungen oder Appelle prallten an den sogenannten „Pyrochaoten“ ab. Das beschädigte Polizeifahrzeug wurde in der Nacht durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Höhe des Schadens ist derzeit unbekannt. Laut dem Einsatzleiter der Polizei handelte es sich um einen gezielten Angriff auf das Fahrzeug. Neben den Vorfällen auf dem Goetheplatz kam es im Stadtgebiet zu weiteren Einsätzen aufgrund von Kleinbränden, die häufig durch Pyrotechnik ausgelöst wurden. Unter anderem brannten Mülltonnen und leere Feuerwerksbatterien. In der Steubenstraße wurde zudem versucht, mit einer brennenden Flüssigkeit, die nach Benzin roch, die Fassade eines Mehrfamilienhauses in Brand zu setzen. Allerdings verhinderten die schwer entflammbaren Eigenschaften der Steinfassade einen größeren Schaden. Am Ende bleibt nur zu hoffen, dass der kommende Jahreswechsel friedlicher verläuft und Einsatzkräfte nicht erneut Ziel von Angriffen werden.
von Johannes Krey 25. Dezember 2024
Heute Nachmittag kam es gegen 15:00 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Niederzimmern und Hopfgarten im Weimarer Land. Der Fahrer eines Škoda-PKW verlor vermutlich aus medizinischen Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Dabei wurde er in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer verständigten die Rettungskräfte und leisteten bis zu deren Eintreffen Erste Hilfe. Die alarmierten Feuerwehren aus Hopfgarten, Niederzimmern und Ottstedt am Berge sowie der Rettungsdienst begannen umgehend mit der Rettung der verunglückten Person. Hierbei kam hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Trotz aller Bemühungen verstarb der Fahrer noch an der Unfallstelle. Ein ebenfalls alarmierter Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber eintraf, konnte nur noch den Tod feststellen. Die Straße war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Wieso es zu dem Unfall kam, ist Gegenstand der Untersuchungen. Zur Klärung des Hergangs wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen. Am Fahrzeug entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Es musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.
von Johannes Krey 24. Dezember 2024
Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) besuchte am Vormittag des Heiligabends die Polizeiinspektion Weimar und die Feuerwehr Weimar. Mit seinen Besuchen bei den verschiedenen Dienststellen wollte Maier den diensthabenden Einsatzkräften seinen Dank für ihren Einsatz an den Feiertagen aussprechen. Im Gepäck hatte er Präsentkörbe für die Einsatzkräfte. In der Polizeiinspektion Weimar kam er mit jungen Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch. Dabei erkundigte er sich nach ihren Beweggründen, in den Polizeidienst einzutreten, und fragte nach Anregungen sowie möglichen Problemen. Anschließend ging er zur Feuerwehr Weimar. Dort wurde Maier in der Fahrzeughalle der Wache von der Berufsfeuerwehr Weimar, der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Mitte und dem Rettungsdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe empfangen. Auch Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine war anwesend. Gemeinsam sprachen sie unter anderem über den Großbrand vom 21. Dezember 2024 in der Bahnhofstraße in Weimar ( wir Berichteten ). Zudem wurden vier neue Einsatzfahrzeuge präsentiert, darunter ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20), zwei Mannschaftstransportwagen und ein neuer Rettungswagen. Diese Fahrzeuge sind seit Kurzem im Dienst der Feuerwehr Weimar. Das neue HLF der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Mitte hatte seinen ersten Einsatz bereits am 17. Dezember 2024 bei einem Wohnungsbrand in Weimar-West ( wir Berichteten ). Georg Maier dankte allen Kräften für ihren Einsatz am Weihnachtsabend. Als besondere Geste überreichte der Leiter der Feuerwehr Weimar, Alexander Philipp, dem Innenminister einen Kalender mit Bildern der Wehr.
von Johannes Krey 21. Dezember 2024
Kurz nach Mitternacht wurde die Berufsfeuerwehr Weimar zu einem Gebäudebrand in der Bahnhofstraße in Weimar alarmiert. Aufgrund der Einsatzmeldung wurden zusätzlich die Freiwilligen Feuerwehren Weimar-Ehringsdorf, Weimar-Taubach und Weimar-Mitte alarmiert. An der Einsatzstelle brannte es zunächst im Außenbereich eines Einfamilienhauses. Trotz der schnellen und umfassenden Löschmaßnahmen griffen die Flammen auf das Wohnhaus über. Neben dem Gebäude befand sich zudem ein Gastank, der von der Feuerwehr intensiv mit Wasser gekühlt werden musste. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz kämpften mit mehreren Strahlrohren gegen die Flammen. Weitere Einsatzkräfte schützten die Nachbarhäuser, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern. Dabei kamen auch zwei Drehleitern zum Einsatz. Trotz aller Bemühungen fraßen sich die Flammen durch das Wohnhaus und es kam zum sogenannten Durchzünden. Wenige Minuten später stürzten das Dach und der Giebel ein. Zudem fing ein im Keller gelagerter Öltank Feuer. Am Ende brannte das Wohnhaus vollständig aus. Die angrenzenden Gebäude konnten jedoch gerettet werden. Für die Wasserversorgung musste eine lange Wegstrecke aufgebaut werden. Die Bewohner des Wohnhauses konnten dieses eigenständig verlassen. Nach einer medizinischen Sichtung durch den Rettungsdienst wurden sie bei Nachbarn untergebracht. Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das abgebrannte Gebäude kann jedoch vermutlich erst am nächsten Tag betreten werden. Der Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Die Löschmaßnahmen zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Die Stadtbereitschaft übernahmen die Freiwilligen Feuerwehren Weimar-Schöndorf und Tiefurt.
von Johannes Krey 20. Dezember 2024
Gegen 16:30 Uhr ereignete sich in Weimar, in der Ernst-Busse-Straße, ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Kleinkraftrad, auf dem zwei Jugendliche unterwegs waren, fuhr in Richtung Weimar. Zur gleichen Zeit wollte ein entgegenkommender Pkw der Marke Dacia in eine Seitenstraße abbiegen und übersah dabei das Kleinkraftrad. In der Folge kollidierten beide Fahrzeuge frontal miteinander. Durch den Unfall wurden die beiden Jugendlichen vom Kleinkraftrad geschleudert. Der Sozius erlitt dabei schwere Verletzungen, während der Fahrer lebensbedrohlich verletzt wurde. Die Berufsfeuerwehr Weimar sicherte die Einsatzstelle ab und sorgte für deren Ausleuchtung. Ein Notarzt forderte einen Rettungshubschrauber an, der sich nach einem Überflug jedoch entschied, auf dem Gelände der Feuerwehr Weimar zu landen. Der jugendliche Fahrer wurde anschließend mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Bad Berka transportiert, während der Sozius ins Klinikum Weimar gebracht wurde. Die Fahrerin des Pkw blieb unverletzt. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Zur Unterstützung wurde ein Gutachter der DEKRA hinzugezogen. Nach ersten Erkenntnissen war der Helm des Fahrers nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Während der Einsatzmaßnahmen musste die Straße für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden. Der Busverkehr nach Weimar-Schöndorf wurde ausgesetzt.
von Johannes Krey 19. Dezember 2024
Am späten Donnerstagabend, gegen 23:15 Uhr, wurde der Polizei Weimar von einem Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens ein unangenehmer Geruch vor dem Gebäude der Deutschen Rentenversicherung in der Erfurter Straße in Weimar gemeldet. Daraufhin verständigte die Polizei die Berufsfeuerwehr Weimar, die mit mehreren Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle ausrückte. Ein Feuerwehrmann, ausgestattet mit einem leichten Chemikalienschutzanzug und Atemschutz, entnahm eine Probe des unbekannten Stoffes und führte mit einem Messgerät verschiedene Messungen durch. Beide Maßnahmen ergaben keine bedenklichen Ergebnisse. Anschließend besprühte und reinigte die Feuerwehr die beiden Eingänge des Gebäudes mit einem Wasser-Schaum-Gemisch. Danach war der Einsatz der Feuerwehr beendet. Die Polizeiinspektion Weimar hat Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. Um welche Flüssigkeit es sich handelt, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ob es sich um einen schlechten Scherz oder einen gezielten Angriff auf die Rentenstelle handelt, bleibt unklar. Sollte ein Tatverdächtiger ermittelt werden, müsste dieser die Kosten des Einsatzes tragen. Eine Gefahr für Personen bestand nicht, da das Gebäude in den Abend- und Nachtstunden unbesetzt ist.
von Johannes Krey 17. Dezember 2024
Gegen 14:05 Uhr wurden die Berufsfeuerwehr Weimar sowie die Freiwillige Feuerwehr Weimar-Mitte zu einem Wohnungsbrand in die Moskauer Straße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen Flammen aus einer Wohnung in der ersten Etage eines Mehrfamilienhauses. Die Bewohner des Hauses hatten dieses bereits eigenständig verlassen. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz ging umgehend zur Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Zeitgleich begann die Brandbekämpfung über die Drehleiter im Außenangriff. Nach kurzer Zeit konnte das Feuer gelöscht werden. Eine Absuche der Wohnung mit einer Wärmebildkamera nach Personen verlief glücklicherweise negativ. Trotz der schnellen Löschmaßnahmen der Feuerwehr ist die Wohnung nicht mehr bewohnbar. Die Mieter müssen nun in einer Notunterkunft untergebracht werden. Für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Mitte war es der erste Einsatz mit ihrem neuen Einsatzfahrzeug. Die Polizeiinspektion Weimar und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Warum es zum Brand kam, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
von Johannes Krey 13. Dezember 2024
Gegen 16:15 Uhr ereignete sich auf der Autobahn 4, kurz nach der Anschlussstelle Mellingen in Fahrtrichtung Dresden, ein schwerer Verkehrsunfall. Vorausgegangen war ein Auffahrunfall mit vier Fahrzeugen, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde. Im Anschluss fuhr jedoch ein Volkswagen-Transporter ungebremst auf einen Skoda-Pkw auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda weggeschleudert und drehte sich entgegen der Fahrtrichtung. Die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Mellingen sicherten die Unfallstelle ab und betreuten die verletzten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend entfernten sie Trümmerteile von der Fahrbahn. Insgesamt wurden vier Personen aus den beiden beteiligten Fahrzeugen verletzt und mit Rettungswagen sowie einem Notarzt in umliegende Kliniken gebracht. Aufgrund der unklaren Lage war auch der Einsatzleitdienst der Feuerwehr des Weimarer Landes vor Ort. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn etwa anderthalb Stunden lang vollständig gesperrt werden. Währenddessen bildete sich ein langer Rückstau. Die Autobahnpolizeiinspektion hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. Sie mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.
von Johannes Krey 13. Dezember 2024
Gegen 5:20 Uhr ereignete sich im Kreuzungsbereich der Buttelstedter Straße und der Nordstraße ein Verkehrsunfall. Der Fahrer eines Mercedes-Benz befuhr die Buttelstedter Straße in Richtung Nordstraße. Beim Abbiegen prallte der Fahrer aus bisher unbekannten Gründen gegen eine Treppe und beschädigte dabei einen Betonpfeiler, der umkippte. Anschließend stürzte das Fahrzeug auf die Fahrerseite. Der Fahrer konnte das Auto eigenständig verlassen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Weimar sicherten die Unfallstelle ab und betreuten den Fahrer bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dieser brachte den Fahrer mit einem Rettungswagen und unter Begleitung eines Notarztes in das Klinikum Weimar. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Warum es zu dem Unfall kam, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Auch wird geprüft, ob der Fahrer möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand. Am Fahrzeug entstand erheblicher Schaden. Es musste von einem Abschleppunternehmen geborgen werden. Während der Einsatzmaßnahmen blieb die Straße vollständig gesperrt.
von Johannes Krey 12. Dezember 2024
Am späten Nachmittag fuhren mehrere Fahrzeuge mit Spezialkräften des Thüringer Landeskriminalamts mit Blaulicht nach Weimar. Nachdem sich die Polizisten ausgerüstet hatten, begaben sie sich in die Bockstraße in Weimar. Dort erfolgte gegen 19:30 Uhr ein Zugriff in einem Mehrfamilienhaus. Unterstützt wurde das SEK dabei von Kräften der Thüringer Bereitschaftspolizei. Die Beamten durchsuchten die Wohnung sowie den Keller in dem Mehrfamilienhaus. Dabei kamen auch zwei Polizeihunde zum Einsatz. Weitere Informationen sollen im Laufe des Donnerstags von der Staatsanwaltschaft in Erfurt bekannt gegeben werden. Diese bestätigte bisher nur den Einsatz des Landeskriminalamtes, verwies jedoch auf laufende Ermittlungen.
von Johannes Krey 11. Dezember 2024
Einsatz der Polizeitaucher der Bereitschaftspolizei Thüringen in der Saale bei Jena. Mit zwei Booten und mehreren Tauchern wurde ein Abschnitt der Saale in Jena nach einem vermissten 63-jährigen Mann durchsucht. Dieser war am Abend des 5. Dezember 2024 nicht an seine Wohnanschrift in Jena zurückgekehrt. Eine erste Suche mit Spürhunden führte die Ermittler an die Saale, wo sich die Spur des Vermissten verlor. In den vergangenen Tagen hatte die Polizei den betreffenden Abschnitt der Saale bereits mithilfe eines Sonargeräts abgesucht. Heute kamen Taucher in den Uferbereichen zum Einsatz, um im trüben Wasser nach dem Mann zu suchen. Die Taucher wurden dabei von weiteren Beamten, die sich in einem Boot befanden, abgesichert. Der vermisste 63-jährige Mann ist 180 cm groß, wiegt etwa 90 kg und war zum Zeitpunkt seines Verschwindens mit einem schwarzen, knielangen Mantel, einer schwarzen Stoffhose und einer Schiebermütze bekleidet. Die Ermittlungen der Polizei laufen derzeit in alle Richtungen. Personen, die Hinweise zu dem Vermissten geben können, ihn gesehen haben oder mit ihm am 5. Dezember 2024 im Zug von Weimar nach Jena gefahren sind, werden gebeten, sich bei der Polizei Jena unter der Telefonnummer 03641 - 810 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
von Johannes Krey 10. Dezember 2024
Gegen 16:40 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Weimar zu einem Brand in einer Elektroanlage in der Rießnerstraße alarmiert. In einer Netzstation war es zu einem technischen Defekt gekommen, der eine kurze Rauchentwicklung verursachte. Infolgedessen fiel in weiten Teilen der Rießnerstraße der Strom aus. Betroffen waren unter anderem eine Kfz-Werkstatt, ein Hotel, mehrere Einzelhandelsgeschäfte sowie weitere Gebäude. Die Feuerwehr sperrte den Bereich um die Netzstation ab und stellte den Brandschutz sicher. Techniker der Stadtwerke Weimar nahmen die Netzstation außer Betrieb und verlegten die Stromversorgung auf andere Netzstationen. Mithilfe einer Wärmebildkamera überprüften sie die betroffene Netzstation. Nach etwa 45 Minuten war die Stromversorgung in allen Gebäuden wiederhergestellt. Während des Einsatzes musste die Rießnerstraße halbseitig gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Weimar regelte den Verkehr an der Einsatzstelle.
von Johannes Krey 8. Dezember 2024
Am Sonntagabend kam es gegen 20:30 Uhr zum Brand eines Wohnhauses in Teutleben im Landkreis Sömmerda. Beim Eintreffen der Feuerwehren stand das Einfamilienhaus in Vollbrand. Die beiden Bewohner, ein Mann und eine Frau, konnten das Gebäude eigenständig verlassen. Ein Innenangriff der Feuerwehren war aufgrund der starken Brandentwicklung nicht möglich. Mit mehreren Strahlrohren und einer Drehleiter wurde der Brand im Außenangriff bekämpft. Starker Wind fachte die Flammen immer wieder an und sorgte für massive Behinderungen durch die starke Rauchentwicklung an der Einsatzstelle. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die späten Nachtstunden hin. Insgesamt waren 86 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 21 Fahrzeugen vor Ort. Unterstützung kam auch aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Das Wohnhaus wurde durch den Brand komplett zerstört. Die beiden Bewohner wurden vor Ort durch den Rettungsdienst betreut. Sie erlitten einen Schock. Aktuell sind sie bei Nachbarn untergebracht. Sie haben kurz vor Weihnachten ihren gesamten Hausstand verloren.
von Johannes Krey 8. Dezember 2024
Am Samstagabend kam es gegen 20.30 Uhr zwischen Buttelstedt und Haindorf im Weimarer Land zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Fahrerin eines Pkw Volkswagen befuhr die Ortsverbindungsstraße aus Haindorf kommend in Richtung Buttelstedt. Aus bisher unbekannten Gründen kam sie von der nassen Straße ab und kollidierte frontal mit einem Baum. Durch die Wucht des Unfalls lösten die Airbags des Fahrzeugs aus. Ersthelfer der Freiwilligen Feuerwehr, welche privat unterwegs waren alarmierten die Rettungskräfte und versorgten die verunfallte Frau bis zum Eintreffen dieser. Mit schweren Verletzungen wurde die Frau mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in das Klinikum Erfurt gebracht. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab und reinigten die Fahrbahn. Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Ortsverbindungsstraße voll gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Wieso die Fahrerin von der Fahrbahn abkam, ist Gegenstand der Ermittlungen. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Er musste abgeschleppt werden.
von Johannes Krey 7. Dezember 2024
Kurz vor 0.30 Uhr kam es in München bei Bad Berka im Weimarer Land zu einem Überfall auf eine Familie im Henriettenhof (ehemaliges Rittergut). Bei der Familie handelt es sich vermutlich um die Betreiber der Anlage. Beide Personen sollen bei dem Überfall verletzt worden sein (es kam vermutlich zu einem Pfeffersprayeinsatz). Ein Rettungswagen und ein Notarzt behandelten die beiden Personen vor Ort. Kräfte der Polizeiinspektion Weimar fuhren gegen 0.30 Uhr mit einer größeren Anzahl an Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort. Vor Ort suchten Beamte mit Taschenlampen die Umgebung ab. Zur Unterstützung kreiste ein Polizeihubschrauber über der Gegend. Mehrere Streifenwagen durchsuchten die angrenzenden Wälder und Feldwege. Gegen 1.45 Uhr drehte der Polizeihubschrauber wieder ab. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Auf Nachfrage bei der Landeseinsatzzentrale in Erfurt, ob es sich bei dem Angriff um eine politisch motivierte Tat handelt, gab es keine Antwort. Es wurden auch keine Angaben zu den vermeintlichen Tätern gemacht. Ermittelt wird wegen gefährlicher Körperverletzung.
von Johannes Krey 30. November 2024
Am Samstagabend kam es gegen 21.25 Uhr zu einem folgenreichen Unfall auf der Landstraße L1060 zwischen Magdala und Kleinschwabhausen. Der Fahrer eines Pkw Ford befuhr die Landstraße aus Kleinschwabhausen kommend in Richtung Magdala. Auf halber Strecke wendete der ortsfremde Fahrer seinen Pkw auf der Landstraße. Ein in dieselbe Richtung fahrender Pkw Audi sah die zu spät und fuhr in den Pkw Ford. Durch die Wucht des Aufpralls lösten die Airbags der beiden Fahrzeuge aus. Die Kameraden der alarmierten Feuerwehren Magdala und Kleinschwabhausen sicherten die Unfallstelle ab und betreuten die Insassen der Unfallfahrzeuge bis zum Eintreffen der Rettungswagen und des Notarztes. Die beiden Insassen des Ford (ein Mann und eine Frau) kamen anschließend in das Klinikum Bad Berka. Der Fahrer des Audis blieb unverletzt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Landstraße für rund 60 Minuten voll gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen aufgenommen. Wieso der Fahrer des Pkw Ford mitten auf der Landstraße sein Fahrzeug wendete, ist Gegenstand der Ermittlungen. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Sie mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.
von Johannes Krey 28. November 2024
Heute Vormittag kam es gegen 9.45 Uhr auf der Landstraße L1054 zwischen der Ettersbergsiedlung und Ettersburg zu einem Verkehrsunfall. Sturmtief "Telse" fegt seit den Morgenstunden auch durch Thüringen. Für eine Frau aus dem Weimarer Land sorgte das Sturmtief für eine böse Überraschung. Sie befuhr gegen 9.45 Uhr die Landstraße L1054 mit ihrem AUDI Q5. Kurz vor der Ettersbergsiedlung stürzte vor ihr ein großer Baum auf die Straße. Trotz sofort eingeleiteter Vollbremsung kollidierte die Frau mit dem quer liegenden Baum. Die alarmierten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Ramsla und Ettersburg betreuten die Fahrerin des Pkw. Sie wurde anschließend von einem Rettungswagen vor Ort betreut. Sie kam mit einem Schrecken davon. Mit einer Motorkettensäge wurde der umgestürzte Baum entfernt und die Fahrbahn bereinigt. Während der Einsatzmaßnahmen musste die Landstraße voll gesperrt werden. Trotz der sofortigen Vollbremsung der Fahrerin erlitt der AUDI einen wirtschaftlichen Totalschaden. Er wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen. Die Polizeiinspektion Weimar sperrt die Landstraße ab und nahm den Sachverhalt auf.
von Johannes Krey 23. November 2024
Gegen 18 Uhr kam es in einer Obdachlosenunterkunft Am Steiger in Jena zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Während der Auseinandersetzung zog einer der beiden ein Messer und verletzte den anderen Mann damit. Anschließend flüchtete der Täter in eine unbekannte Richtung. Ein alarmierter Notarzt und ein Rettungswagen kümmerten sich um den verletzten Mann. Anschließend kam dieser ins Uniklinikum Jena. Kräfte der Polizeiinspektion Jena, der Bereitschaftspolizei und eines Einsatzzugs nahmen umgehend die Ermittlungen zum Tathergang auf und leiteten eine Fahndung nach dem Täter ein. Der vermeintliche Täter konnte kurze Zeit später nahe dem Tatort aufgegriffen und verhaftet werden. Er wurde anschließend mit einem Streifenwagen auf die Dienststelle der Polizei zur weiteren Ermittlung verbracht. Für die Ermittlungen am Tatort wurde auch ein Fährtenhund der Polizei angefordert. Dieser verfolgte die vermeintliche Spur des Täters durch die angrenzenden Straßen. Wieso es zu dem Streit der beiden Männer und dem Messerangriff kam, ist Gegenstand der Ermittlungen.
von Johannes Krey 17. November 2024
Heute Nachmittag kam es gegen 16 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L1054 zwischen der Ettersbergsiedlung und Ettersburg. Der Fahrer eines Pkw Toyota Yaris befuhr die Straße aus Weimar kommend in Richtung Ettersburg. Im Bereich einer lang gezogenen Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, kollidierte im Dachbereich seines Fahrzeugs mit einem Baum und kam zum Stehen. Ersthelfer versorgten den verunfallten Fahrer bis zum Eintreffen der Feuerwehren und des Rettungsdienstes. Anschließend unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst bei der Rettung der Person. Mit mehreren Steckleiterteilen musste die Böschung des Straßengrabens überwunden werden. Der Fahrer kam mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in das Klinikum Weimar. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen kam der Fahrer vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit von der nassen Fahrbahn ab. Ein Atemalkoholtest wurde durchgeführt und eine Blutentnahme angeordnet. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Während des Einsatzes war die Straße voll gesperrt.
von Johannes Krey 12. November 2024
Gegen 12.30 Uhr kam es in der Carl-Gärtig-Straße in Weimar in einem Mehrfamilienhaus zu einem Kellerbrand. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Weimar drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Sofort wurden weitere Feuerwehren der Stadt nachalarmiert. Kräfte unter schwerem Atemschutz begannen umgehend mit der Evakuierung der Bewohner der Gebäude. Dabei kamen unter anderem auch zwei Drehleitern zum Einsatz. Die evakuierten Personen wurden durch die Einsatzkräfte in das Mehrgenerationenhaus des Stadtteils verbracht. Dort erfolgte auch eine Sichtung der Personen durch den Rettungsdienst und einen Notarzt. Insgesamt 6 Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation. Sie mussten mit Rettungswagen in das Weimarer Klinikum und nach Bad Berka verbracht werden. Der Brand im Kellerbereich konnte durch die Feuerwehr schnell lokalisiert und gelöscht werden. Dennoch kam es für rund 60 Minuten zu einer sehr starken Rauchentwicklung, welche sich auf weitere Gebäude ausbreitete. Aufgrund der großen Anzahl der evakuierten Personen erhielt die Weimarer Polizei Unterstützung von einem Einsatzzug aus Jena. Die genaue Anzahl der evakuierten Bewohner ist derzeit nicht bekannt. Schätzungsweise waren zwischen 70 und 100 Personen in den Wohnhausaufgängen. Durch die Feuerwehr wurde nach den Löscharbeiten geprüft, ob die Wohnungen wieder bezogen werden können. Insbesondere im Wohnhaus mit der Brandstelle ist zurzeit nicht klar, ob alle Wohnungen weiter bewohnt werden können. Weimars Oberbürgermeister Peter Kleine und Bürgermeister Ralf Kirsten waren vor Ort. Ebenso Verantwortliche der Wohnungsgesellschaften. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Höhe des Schadens ist bisher nicht bekannt. Durch die Polizei wird geprüft, ob es sich um einen technischen Defekt oder eine Brandstiftung handelt.
von Johannes Krey 11. November 2024
Heute Vormittag wurde auf dem Gelände der Pestalozzi-Grundschule in Weimar eine 18 Meter hohe Fichte durch den Thüringer Tannenhof gefällt. Stattliche 3,5 Tonnen Baum hingen danach am Kranhaken. Die Fichte wurde mithilfe eines Autokranes auf einen Tieflader verladen. Anschließend wurde sie auf den Weimarer Marktplatz gefahren und aufgestellt. Die Weimarer Wohnstätte GmbH als Grundstückseigentümerin empfahl die Fichte als diesjährigen städtischen Weihnachtsbaum. Sie hätte den Abbrucharbeiten am ehemaligen Hortgebäude der Schule auf jeden Fall weichen müssen. Die Stadtverwaltung begutachtete den Baum und empfand ihn für geeignet. Durch die Nutzung als öffentlicher Weihnachtsbaum findet die Fichte noch weitere Verwendung und wird so viele Kinder, Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt erfreuen. In den kommenden Tagen wird der Weihnachtsbaum von der Stadt Weimar geschmückt.
von Johannes Krey 9. November 2024
Durchsuchungsmaßnahmen im Kontext der Festnahme um den Linksextremisten Johann G. (31) von der Hammerbande. Die Durchsuchung fand in der Kernbergstraße in Jena in den späten Abendstunden statt. Durchsucht wurde ein Wohnhaus. Im Einsatz waren dabei vermummte Kräfte der Thüringer Bereitschaftspolizei und weitere zivile Beamte. Im Fokus stand eine Wohnung im Obergeschoss des Wohnhauses. Die Kernbergstraße wurde durch die Polizei mit zwei Einsatzfahrzeugen abgesperrt. Ob Beweismittel sichergestellt wurden, ist nicht bekannt. Anwohner berichteten, dass es sich bereits um die 4. Durchsuchung in dem Wohnhaus handeln würde. In der Vergangenheit kam es in Jena immer wieder zu Durchsuchungsmaßnahmen um die Linksextremisten der Hammerbande um Lina E. und Johann G. Aktuell wird nach einer weiteren Komplizin, Emily D., per Haftbefehl gesucht. Johann G. wurde am Freitag durch Zielfahnder im Zug zwischen Weimar und Jena verhaftet. Das Bundeskriminalamt suchte per Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann. Am heutigen Samstag soll er in Karlsruhe einem Haftrichter vorgeführt werden.
von Johannes Krey 4. November 2024
Heute Vormittag wurde bei einer Zwangsräumung in einer Wohnung in der Heldrunger Straße in Weimar ein granaten-ähnlicher Gegenstand gefunden. Nach Sichtung des Gegenstands durch Polizeibeamte wurde eine Evakuierung des Gebäudes und der angrenzenden Aufgänge veranlasst. Dabei wurde die Polizei durch die Berufsfeuerwehr Weimar unterstützt. Insgesamt 13 Familien mussten ihre Wohnungen verlassen. Spezialkräfte des Landeskriminalamtes Thüringen wurden angefordert. Die Beamten des USBV (unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen) rückten mit einem speziellen Fahrzeug samt Anhänger an. Die Prüfung des Gegenstands ergab, dass es sich hierbei um eine Mörsergranate handelt. Diese wurde nach der Sichtung vor Ort in den Spezialanhänger geladen und abtransportiert. Im weiteren Verlauf wird nun geprüft, ob die Mörsergranate scharf war. Anschließend wird diese sachgerecht vernichtet. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen aufgenommen. Die evakuierten Familien konnten ihre Wohnungen gegen 14.15 Uhr wieder betreten.
von Johannes Krey 22. Oktober 2024
Gegen 12 Uhr kam es in der MEDIAN Klinik in Bad Berka zu einer Bedrohungslage. Ein Mitarbeiter äußerte nach einem Mitarbeitergespräch eine Drohung gegenüber mehreren Kollegen. Diese verschanzten sich aus Angst vor dem Mitarbeiter in einem Raum und alarmierten die Polizei. Die Polizei fuhr ein Großaufgebot an Einsatzkräften auf. Durch die Beamten wurde das Gebäude umstellt. Die Einsatzkräfte waren dabei mit schweren Schutzwesten und Maschinenpistolen ausgerüstet. Durch die Polizei wurde das Gebäude komplett durchsucht. Dabei konnte der 55-jährige Täter widerstandslos festgenommen werden. Er wurde anschließend zur weiteren Ermittlung auf die Polizeiinspektion Weimar verbracht. Bei dem Tatverdächtigen wurden keine Waffen gefunden. Die Drohungen des Pflegers richteten sich ausschließlich gegen seine Kollegen, nicht gegen Patienten der Klinik. Aufgrund der unklaren Ausgangssituation wurden auch Spezialkräfte des Thüringer Landeskriminalamtes alarmiert. Diese konnten ihren Einsatz jedoch abbrechen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt laufen.
von Johannes Krey 21. Oktober 2024
Kurz nach 12 Uhr kam es in einer Berufsschule in Weimar, in der Lützendorfer Straße, zu einem Großeinsatz der Polizei. Bei einem Streit zwischen zwei Personen fiel ein Messer aus der Tasche des Zuschlagenden. Laut Polizei wurde dieses jedoch nicht eingesetzt. Beamte der Polizeiinspektion Weimar, die Kriminalpolizei und Unterstützungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Schüler der Berufsschule standen verteilt um das Gebäude unter der Aufsicht von Polizeikräften. Zur Absicherung der Einsatzlage war die Berufsfeuerwehr Weimar und ein leitender Notarzt alarmiert worden. Durch Polizeibeamte wurde ein 16-jähriger Schüler in Handschellen abgeführt. Bei ihm soll es sich um den Täter handeln. Der Geschädigte Schüler wurde zur Untersuchung in das Klinikum Weimar gebracht. Aufgrund der unklaren Lage war die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Die Ermittlungen zum Sachverhalt laufen. Für eine sofortige Fürsorge der durch den Einsatz belasteten Personen wurden Betreuungsmaßnahmen eingeleitet. Zum Einsatz kam unter anderem Notfallseelsorger.
von Johannes Krey 14. Oktober 2024
Gegen 0.50 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Weimar zu einem Pkw im Wasser im Park an der Ilm alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte ragte das Heck eines Pkw aus dem Wasser. Aufgrund der unklaren Situation wurden die Freiwilligen Feuerwehr Weimar-Ehringsdorf und Weimar-Mitte sowie die DLRG Wasserrettung alarmiert. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit der Suche nach Personen im Fahrzeug. Dies gestaltete sich zunächst schwierig, da das komplette Fahrzeug unter Wasser war. Eine weitere Absuche des Fahrzeugs durch Strömungsretter der Wasserrettung blieb erfolglos. Durch die Strömungsretter wurden die Vorbereitungen zur Bergung des Pkw getroffen. Die Ilm hat derzeit einen leicht erhöhten Wasserstand durch die Niederschläge der vergangenen Tage. Mit einem Abschleppwagen wurde das Fahrzeug gegen 3.45 Uhr aus dem Wasser geborgen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich dabei recht schwierig. Aufgrund des Wassers im Fahrzeug hatte dieses ein deutliches Mehrgewicht. Auch nach der Bergung wurden keine Personen im Fahrzeug gefunden. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen aufgenommen. Bei dem Pkw handelt es sich um einen weißen Volvo V40. Rund 200 Meter von der Fundstelle lagen mehrere Dokumente des Fahrzeugs auf einem Weg. Hier wurde vermutlich zunächst versucht, den Pkw anzubrennen. Brandspuren im Innenraum deuteten darauf hin. Anschließend wurde der Volvo in die Ilm geschoben. Vor Ort wurden weitere Spuren gesichert. Der Volvo wurde durch die Polizei sichergestellt. Gegen 4.30 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet. Zur Absicherung stand ein Rettungswagen an der Einsatzstelle.
von Johannes Krey 13. Oktober 2024
Am Samstagabend hatte in Dresden die Robotersinfonie ihre Premierenaufführung. Zum 25. Jubiläum der Dresdner Sinfoniker wurde eine sehr aufwendige Performance arrangiert. Teilweise übernahm ein Roboter das Dirigieren der Musiker zu einer eigens komponierten Musik. Der Roboter, welcher in Zusammenarbeit mit dem Centre for Tactile Internet with Humans-in-the-Loop (CeTI) programmiert wurde, konnte dabei zeitweise drei verschiedene dirigierende Aktionen ausführen. Der Arm des Roboters besteht aus sieben Gelenken. Er kann in sämtlichen Richtungen seine Bewegungen ausführen. Den Besuchern gefiel die erste Robotersinfonie. Teilweise war kein Unterschied zwischen dem menschlichen Dirigenten und dem Roboter-Dirigenten zu hören. Am Ende der Aufführung bekam der Sinfonie-Roboter noch einen Besuch von einem Boston Dynamics Roboterhund-Spot. Dieser tanzte gemeinsam mit dem Roboter-Dirigenten zu einem Stück der Sinfoniker.
von Johannes Krey 8. Oktober 2024
Die Bauarbeiten am Asbachkanal auf dem Gelände des WIMARIA Stadions laufen auf Hochtouren. Mit zwei Baggern wird das Erdreich ausgehoben. Das ausgehobene Erdreich wird auf dem Sportfeld gelagert. In den kommenden Wochen werden Stahlspundwände in den Boden gerammt. Dies ist notwendig, damit eine Baugrube errichtet werden kann. Bei einer Kamerabefahrung im Jahr 2008 wurden Schäden an der Konstruktion aus den 1930er Jahren festgestellt. Aufgrund dieser Schäden sind Teile des Herrmann-Brill-Platzes mit Betonquadern abgesperrt. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Dezember dieses Jahres andauern.
von Johannes Krey 5. Oktober 2024
Viele Besucher zog es am Samstag trotz Regenwetters zum Ritterfest auf die Niederburg nach Kranichfeld. Händler, Handwerker, Gaukler, Musiker und Ritter zeigten bei verschiedenen Aufführungen ihr mittelalterliches Leben. In mehreren Lagern konnten Besucher sich über das Leben unter mittelalterlichen Bedingungen informieren. Highlight, was das Ritterturnier "Hoch zu Ross". Berittene Ritter zeigten mit ihren Pferden in einem Schaukampf ihr Können. Dieser endete in einem Mann gegen Mann Kampf mit Schwertern. Die Besucher waren fasziniert von der alten Kampfkunst. Für abenteuerhungrige Besucher gab es ein handbetriebenes Karussell. Dieses wurde von zwei Männern angedreht. Noch bis Sonntag haben Interessierte die Möglichkeit, das Ritterfest zu besuchen.
von Johannes Krey 29. September 2024
Die 2. Rollschuh-Disko vor dem Bauhaus-Museum lockte zahlreiche Besucher an. Auf einem Rundkurs konnten die Fans der Sportgeräte auf dem Stephane-Hessel-Platz zu verschiedener Musik ihre Runden drehen. Für die mutigeren Fahrer standen verschiedene Hütchen und kleine Hindernisse bereit. Dass Rollschuhe nach wie vor nicht aus der Mode gekommen sind, zeigte das Altersspektrum der Fahrer. Von Jung bis Alt hatten sie alle ihren Spaß. An mehreren Infoständen konnte man sich rund um das Thema Rollschuhe informieren. Interessierte, ohne eigene Rollschuhe, konnten sich hier welche ausleihen. Mit Einbruch der Dunkelheit blinkten viele Rollschuhe in bunten Farben. Farbige Lichter entlang des Rundkurses sorgten für ein weiteres optisches Highlight.
von Johannes Krey 29. September 2024
Heute Morgen kam es gegen 8.50 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße L1060 an der Autobahnzufahrt Magdala. Der Fahrer eines Pkw Skoda befuhr die Straße in Richtung Magdala. Ein entgegenkommender Pkw Opel missachtete beim Abbiegen auf die Autobahn die Vorfahrt. In der Folge kollidierten beide Fahrzeuge frontal miteinander. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Skoda in einen Straßengraben geschleudert. Der Fahrer des Skoda und die Fahrerin des Opels wurden durch den Unfall schwer verletzt. Sie kamen mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in ein Klinikum. Die alarmierten Kameraden der Feuerwehr Magdala sicherten die Unfallstelle ab, betreuten die verletzten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und nahmen auslaufende Betriebsstoffe der Fahrzeuge auf. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Straße voll gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Geprüft wird unter anderem, weshalb die Fahrerin des Opels abbog und nicht auf den Gegenverkehr achtete. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Sie mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.
von Johannes Krey 27. September 2024
Die Stadttaubenhilfe Weimar e.V. lud am Freitagabend, den 27. September 2024 in die Räumlichkeiten des Fachgeschäfts für Hunde und Katzen "Pudelwohl & Mopsfidel" zu einer Informations- und Päpplerveranstaltung über Tauben ein. Melissa Böhme von der Stadttaubenhilfe klärte über die ehrenamtliche Arbeit der Weimarer Taubenhilfe in der Stadt auf. Im Fokus stand dabei, wie man die Taubenpopulation schonend und tiergerecht verkleinern kann. Dafür wurden in der Stadt Weimar mehrere Taubenhäuser gemeinsam mit der Stadt errichtet. Durch die regelmäßige Betreuung des Taubenbestands kann dieser zum Beispiel durch das Tauschen von Taubeneiern verkleinert werden. Durch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Weimar konnte man so in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse erzielen. Die Besucher der Veranstaltung kamen aus Weimar, Erfurt, Mühlhausen und Apolda. In einer anschließenden Fragerunde beantwortete Melissa Böhme die Fragen der Besucher. Nach der Informationsveranstaltung bot die Stadttaubenhilfe einen Päpplerkurs für Tauben an. Melissa Böhme und Paloma Hesse zeigten die Grundlagen der Taubenpflege. Diese reichte von der Fütterung über die Verabreichung von Medikamenten bis hin zur Unterbringung der Pflegetiere. Für das praktische Training haben die Vereinsmitglieder 10 Pflegetauben mitgebracht. An diesen konnten die Kursteilnehmer ihr frisch erlerntes Wissen in der Praxis umsetzen. Die Mitglieder der Stadttaubenhilfe Weimar e.V. engagieren sich ehrenamtlich für die Tauben in Weimar. Für dieses Engagement wurden Sie nun mit dem Thüringer Tierschutzpreis ausgezeichnet. Für ihre Arbeit ist der Verein auf Spendengelder für Futter und die Pflegeutensilien angewiesen.
von Johannes Krey 19. September 2024
Der vierte und letzte Reisetag durch Norwegen mit der AIDA führte uns nach Stavanger. Auch hier legt die AIDA unmittelbar im Zentrum der Stadt an. Fußläufig kann man den Rundgang durch die Stadt starten. Unser erstes Ziel führte uns ins norwegische Erdölmuseum. Das Museum befasst sich schwerpunktmäßig mit der Offshore-Förderung in der Nordsee. Das Aussehen des Gebäudes ähnelt einer kleinen Ölplattform. Das Museum ist sehr familienfreundlich gestaltet. Kinder bekommen eine Karte, auf der sie verschiedene Stationen im Museum einzeichnen müssen. Beim Verlassen des Museums bekommen die Kinder dann eine kleine Überraschung. Viele Exponate können angefasst, benutzt und ausprobiert werden. Für Kinder gibt es eine bespielbare Ölbohrinsel samt Hubschrauber zum Klettern und Herumtoben. Nach dem Besuch des Erdölmuseums buchte ich mir eine Schnellboot-Tour durch das Lysefjord. Die Bootstour führte zum Hengjanefossen-Wasserfall, einem der höchsten Wasserfälle Norwegens, zur Vagabundenhöhle von Fantahålå und zum Preikestolen. Vorbei an kleinen Inseln und Lachsfarmen ging die Fahrt durch eine wunderschöne Landschaft. Vom Veranstalter bekommt man einen Allwetteranzug für die Tour. Dieser sorgt für angenehme Temperaturen und für einen gewissen Feuchtigkeitsschutz gegen das Wasser. Das Boot wird von zwei V10-Motoren mit jeweils 350 PS angetrieben. Dabei erreicht das Boot eine Höchstgeschwindigkeit von rund 35 Knoten (rund 65 Km/h). Der gesamte Ausflug dauerte rund 2 Stunden und kostete 119 Euro. Gebucht werden kann dieser direkt am Hafen von Stavanger, unweit vom AIDA-Liegeplatz.
von Johannes Krey 18. September 2024
Das dritte Ziel unserer Norwegenreise mit der AIDA war der Hafen von Ålesund. Der Hafen liegt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum. Somit konnten wir unseren Stadtrundgang direkt starten. Zuerst besuchten wir einen kleinen Hafen. Beim Sitzen auf einer Bank hatte man hier eine wunderschöne Aussicht auf die wunderschöne Landschaft. Zeitweise wirkte die Szenerie wie aus einem Bilderbuch. Weiter ging es durch die kleine Innenstadt mit verschiedenen Geschäften. Nächstes Ziel war der Aussichtspunkt Aksla. Diesen sieht man bereits mehrere Kilometer über der Stadt thronen. Vom Stadtpark aus führen 418 Treppenstufen auf den Gipfel. Der Aufstieg ist mühsam und teilweise sehr überfüllt. Zahlen an den Treppenstufen verraten einem, wie weit man beim Erklimmen des Gipfels ist. Auf der halben Strecke gibt es einen Aussichtspunkt, welcher, wie nicht anders zu erwarten, sehr überfüllt war. Hat man den Gipfel des 189 m hohen Hausbergs der Stadt erreicht, so bekommt man eine atemberaubende Sicht auf Ålesund und die Umgebung. In einem Restaurant kann man eine Stärkung zu sich nehmen und den Blick von der kostenpflichtigen Terrasse über die Stadt genießen. Wenige Meter weiter bekommt man diesen Blick umsonst. Auf dem Gipfel des Berges gibt es einige Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg. Mehrere Bunker- und Befestigungsanlagen sind hier errichtet worden. Diese Anlagen waren Teil von Hitlers Atlantikwall. Ein Teil dieser Bunker kann heute noch betreten und besichtigt werden. Eintritt kostet es nicht, die Besichtigung erfolgt auf eigene Verantwortung. Eine kleine Taschenlampe und festes Schuhwerk sind zu empfehlen. Zu Fuß ging es nach dem Rundgang die 418 Treppenstufen hinab. Wem der Fußmarsch zum Gipfel des Aksla zu aufwendig ist, kann mit einem Shuttlebus den Aussichtspunkt anfahren. Eine Straße führt direkt zum Gipfel hinauf.
von Johannes Krey 17. September 2024
Das zweite Ziel unserer Norwegenreise führte uns mit der AIDA in das Dorf Flåm. Idyllisch gelegen an einem Seitenarm des Sognefjords, liegt die AIDA mitten im Ortskern an. Dieser verfügt über einen Hafen, eine Tourist-Information mit Shoppingmöglichkeit, einen Bahnhof und eine Bushaltestelle. Alles ist recht klein, dafür aber landschaftlich sehr beeindruckend. Wir entschieden uns für einen Ausflug in ein Wikingerdorf in das rund 20 Kilometer entfernte Gudvangen. Die Fahrt erfolgte mit einem öffentlichen Bus der Verkehrsgesellschaft. Die Tickets kauften wir an einem Ticketautomaten in der Tourist-Information. In den Tickets ist die Nutzung von Kindersitzen im Bus enthalten. Die eigentliche Fahrt dauerte rund 25 Minuten. Mit einem Elektrobus fuhren wir durch einen endlosen Tunnel im Berg. Gudvangen ist ähnlich beschaulich wie Flåm. Das Highlight im Ort ist das Wikingerdorf. Hier kann man das Leben der Wikinger in einem Freilichtmuseum erkunden. Rund 10 Personen leben dauerhaft im Wikingerdorf unter damals üblichen Bedingungen. Hier gibt es eine Schmiede, eine Festhalle und verschiedene Hütten und Zelte, in denen die Wikinger lebten. Bewohner fertigen traditionelle Kleidung an, welche im Shop erworben werden kann. Zudem kann man sich beim Axtwerfen, dem Bogenschießen oder beim Wikingerschach vergnügen. In einer Führung erhält man viele Informationen über das Leben der Nordmänner. Gerade für unsere Kinder war der Besuch des Wikingerdorfes ein absoluter Höhepunkt unserer Reise. Viele Sachen können ausprobiert und erkundet werden. Zurück zur AIDA ging es wieder mit dem Elektrobus. Von der umliegenden Landschaft am Hafen von Flåm hat man eine wunderschöne Aussicht auf die AIDA. Viele Besucher von Flåm starten hier die Reise mit der Flåmbahn durch eine spektakuläre Landschaft, vorbei an Wasserfällen und Felsformationen.
von Johannes Krey 16. September 2024
Mit dem Kreuzfahrtschiff durch Norwegen. Erster Stopp der Reise war die Stadt Bergen. Mit rund 290.000 Einwohnern zählt die Stadt zu einer der größeren Städten auf unserer Reise. Im Zentrum gelegen ist der Fischmarkt der Stadt. Hier kann man fangfrischen Fisch in verschiedenen Ausführungen kaufen. Weitere Spezialitäten auf dem Markt sind Rentier, Elch- und Walwurst. Wenige hundert Meter entfernt ist die Fløibahn. Die Standseilbahn fährt auf zum Gipfel des Fløyen. Mit seiner Höhe von 320 m über dem Meeresspiegel hat man hier eine wunderschöne Aussicht auf Bergen und die Umgebung. Die Fahrt dauert rund 6 Minuten. Neben einer tollen Aussicht gibt es hier verschiedene gastronomische Angebote und mehrere abenteuerreiche Spielplätze für Kinder. Die Wartezeiten an der Bahn sind recht lang. Man kann sich aber vor Ort ein Ticket am Smartphone kaufen. Dann verkürzen sich die Wartezeiten massiv. Als weiteres Fortbewegungsmittel nutzen wir einen Hopp-On Hopp-Off Bus. Per Audioguide erfährt man viele Informationen über verschiedene Gebäude und die Stadt. Leider haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Anbieter relativ teuer sind und ihren Fahrplan mitunter nicht wirklich einhalten. Diese Probleme hatten wir schon in mehreren Städten. Dennoch haben wir während der Fahrt viel Wissenswertes über Bergen erfahren und gesehen.
von Johannes Krey 7. September 2024
Gegen 3.50 wurden die Freiwilligen Feuerwehren Ulla, Nohra, Obergrunstedt und Bad Berka zu einem brennenden Lkw auf einem Gelände in einem Gewerbegebiet in Nohra alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der mit Flüssiggas betriebene Lkw in voller Ausdehnung. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz löschten das Fahrzeug mit mehreren Strahlrohren. Anschließend wurde das Fahrzeug mit einer Wärmebildkamera auf weitere Hitze- und Glutnester überprüft und diese mit Schaum abgelöscht. Trotz der schnellen Löschmaßnahmen brannte der Lkw komplett aus. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ermittelt wird unter anderem, ob es einen technischen Defekt gab oder das Feuer durch Dritte entstand. Am Lkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Höhe des Schadens ist noch nicht bekannt.
von Johannes Krey 4. September 2024
Seit heute Morgen finden in Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und in Schleswig-Holstein mehrere Durchsuchungen von Objekten statt. Dabei wurden mehrere Haftbefehle vollstreckt. Im Einsatz war die Bundespolizei und deren Spezialeinheit, die GSG-9. Schwerpunkt war die Stadt Jena in Thüringen. Hier wurden 10 Gebäude und Objekte durchsucht. In Jena waren auch Spezialkräfte der GSG-9 im Einsatz. In Jena-Ost wurde ein Haftbefehl eines 28-jährigen Mannes mit irakischer Herkunft vollstreckt. Einsatzkräfte rammten Punkt 6 Uhr die Wohnungstür mit einer Ramme auf und stürmten das Objekt. Anschließend fanden umfangreiche Sicherungs- und Durchsuchungsmaßnahmen statt. Der Verdächtige wurde durch die Beamten gegen 8 Uhr in Handschellen abgeführt. Grund des Einsatzes: Die Verdächtigen sollen 2023 und 2024 140 Menschen über die Westbalkanroute eingeschleust haben. Laut einem Pressesprecher der Bundespolizei haben die zu geschleusten Personen dabei rund 700 Euro an die Schleuser gezahlt. Die Ermittlungen richten sich gegen Iraker, Syrier und Bulgaren. Allen wird eine bandenmäßige Schleusung vorgeworfen. Die Ermittlungen dauerten bereits mehrere Monate an. Das Verfahren wird von der Staatsanwaltschaft Gera geleitet. Diese sind in Thüringen für den Schwerpunkt organisierte Kriminalität zuständig. Die festgenommenen Personen werden durch die Bundespolizei zurzeit vernommen. Anschließend werden sie einem Haftrichter vorgeführt.
von Johannes Krey 17. August 2024
Gestern Abend kam es gegen 19.30 Uhr zu einem schweren Unfall auf der Bundesstraße 7 zwischen Frankendorf und Hohlstedt im Weimarer Land. Ein Pkw Dacia, welcher in Richtung Jena fuhr, geriet aus bisher unbekannten Gründen in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Lkw seitlich. Anschließend fuhr der Pkw weiter und kollidierte mit einem entgegenkommenden Reisebus frontal. Durch die Wucht des Aufpralls wurden der Fahrer und seine Beifahrerin im Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer versorgten die beiden verletzten Personen bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Die Beifahrerin wurde durch die Rettungskräfte noch im Fahrzeug reanimiert. Mittels Schere und Spreizer wurden beide Personen durch die Feuerwehr Umpferstedt aus dem Fahrzeug befreit. Trotz sofortiger Reanimation verstarb die Beifahrerin noch an der Unfallstelle. Der Fahrer kam mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungswagen und einem Notarzt in das Klinikum Jena. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Er hatte 2000 Sporttauben geladen. Diese blieben ebenfalls unverletzt. Im Reisebus befanden sich zum Unfallzeitpunkt 10 Fahrgäste und der Busfahrer. Alle Insassen blieben unverletzt. Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Wieso der Pkw in den Gegenverkehr geriet, ist Gegenstand der Ermittlungen. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein DEKRA-Gutachter hinzugezogen. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Bundesstraße für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Der Pkw und der Reisebus mussten abgeschleppt werden. Die Passagiere des Reisebus wurden in einen anderen Bus geladen. Der Lkw konnte seine Fahrt eigenständig fortsetzen.
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